Aktuelles
Erfolgreiche Demo gegen den JMStV in Mainz
Piratenpartei News
Donnerstag, den 25. Februar 2010 um 19:10 Uhr
Gestern haben Piraten aus Rheinland-Pfalz und Hessen zusammen mit den Jungen Piraten und der Grünen Jugend auf dem Gutenbergplatz in Mainz gegen den neuen Jugenmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) protestiert.
Die Mahnwache war gut besucht, und die anwesenden Passanten zeigten sich sehr interessiert. Es waren zu jedem Zeitpunkt etwa 50 Piraten anwesend, die engagiert mit den Bürgern diskutierten. Die obligatorische Untersuchung der umliegenden Mülleimer brachte erfreulich wenige weggeworfene Flyer zutage. Offenbar hat das Thema den Nerv der Bürger getroffen.
Die Plakate waren ein Blickfang: Viele Busfahrer und Fahrgäste der vorbeifahrenden Busse wurden auf unsere Aktion aufmerksam. Einige Busfahrer fuhren langsamer und signalisierten ihre Zustimmung, indem sie den Fahrgästen die Möglichkeit gaben, durch die verlangsamte Fahrt die Plakate genauer zu studieren.
Jahresbericht 2009 der Regionalgruppe Mainz
Piraten-Blog
Samstag, den 02. Januar 2010 um 20:16 Uhr
In der Regionalgruppe Mainz hat sich im Jahr 2009 viel getan. Innerhalb eines Jahres haben wir uns vom kleinen vierköpfigen Stammtisch zu einer aktiven Regionalgruppe mit rund 30 Mitstreitern entwickelt und viel geleistet. Im Europawahlkampf haben wir in Mainz plakatiert, geflyert und informiert und so ein Top-Ergebnis von 1,7% eingefahren (landesweit 0,8%). Damit waren wir unter den Top 10 der Städte in ganz Deutschland. Das tolle Ergebnis und der Wahlkampf bescherten uns viele neue Mistreiter, die sich seither engagiert in die Gruppe einbringen.
Die Stammtische waren nach der Wahl mit bis zu 30 TeilnehmerInnen gut besetzt und wir haben einen starken Bundestagswahlkampf geführt. Wir haben über 300 Plakate in und um Mainz aufgehängt und zahlreiche Infostände durchgeführt. Unsere Arbeit hat sich dann erfreulicherweise auch im Bundestagswahlergebnis niedergeschlagen. In Mainz hatten wir überdurchschnittlich hohe 2,4% (landesweit 1,9%), die wir auf der gemeinsamen Wahlparty dann auch gebührend gefeiert haben. Mittlerweile treffen wir uns in Mainz 4x im Monat - 3x zum Arbeitstreffen und 1x zum Stammtisch.
Für den Landesparteitag im November 2009 hatten wir viele gute Anträge vorbereitet, die auch großen Anklang bei den angereisten Piraten fanden. Auch wenn wenn zu unserer Enttäuschung ein Satzungsänderungsantrag, der uns die Arbeit erleichtert hätte, nicht angenommen wurde, so resignieren wir nicht, sondern arbeiten derzeit aktiv gemeinsam an der Verbandsgrüdung der Piratenpartei Rheinhessen. Damit wollen wir in das nächste Jahr starten und 2010 auch in Rheinhessen Ansprechpartner und verlässliche Strukturen sowie eine eigene Gelderverwaltung vor Ort haben.
Für 2010 suchen wir außerdem im Auftrag des Landesparteitags Räumlichkeiten für eine Landesgeschäftsstelle. Darin soll ein Piratenbüro entstehen, das die Aktivitäten des Landesvorstands unterstützt, diesem Verwaltungsarbeit abnimmt und die Synergien mit den Aktivitäten der Regionalgruppe Mainz ausnutzt. Wir haben viele neue Projekte geplant, die nur darauf warten in einer entsprechenden Location umgesetzt zu werden. Für 2010 haben wir viel vor und werden den Wahlkampf für die LTW 2011 frühzeitig lokal aufnehmen und zu einem guten landesweiten Ergebnis für die Piraten beitragen. Wir freuen uns immer über Besuche aus anderen Regionalgruppen. Wir laden euch ein, vorbeizukommen und uns kennenzulernen und freuen uns auf den Austausch mit euch!
Eure Mainzer Piraten
Kontakt:
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- Wiki: http://wiki.piratenpartei.de/RP:Regionalgruppe_Mainz
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Die Piratenpartei Rheinland-Pfalz in 110 Sekunden
Piratenpartei News
Samstag, den 26. September 2009 um 10:01 Uhr
Besuch von Schäuble in Ludwigshafen und das Demokratieverständnis der CDU
Piraten-Blog
Sonntag, den 30. August 2009 um 08:46 Uhr
Hinweis: Blogeinträge spiegeln lediglich die Meinung des Verfassers wider und sind nicht zwingend Meinung der Piratenpartei.
Schäuble besuchte gestern am 28.08.2009 das Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen.
Als Pirat war es für mich natürlich eine Pflichtveranstaltung.Dort angekommen gab es die erste unangenehme Überraschung. Von 7 Plakaten, die wir aufgehängt hatten, waren nur noch 3 vorhanden (2 davon hingen an der Haltestelle zum Heinrich-Pesch-Haus, das Dritte hat in die Einfahrt des Heinrich-Pesch-Hauses gezeigt). Von den Grünen, die ebenfalls vertreten waren, wurden ebenfalls einige Plakate entwendet. Wer die Plakate entwendet hat, darf nun spekuliert werden, aber ich denke mal, wir kennen den Täter bereits. Die Anzeige werde ich dann wohl am Dienstag erstatten.
Nebst den verschwundenen Plakaten gab es noch weitere unangenehme Überraschungen.
Kaum dass wir da waren wurden seitens Polizei heimlich Fotos von uns angefertigt.Uns wurde zu dieser öffentlichen! Veranstaltung der Zutritt untersagt. Die Frage warum wir von einer öffentlichen Veranstaltung ausgeschlossen werden sollen, wurde seitens des Organisators der Veranstaltung von der CDU mit den Worten: „Ich diskuttiere nicht.” beantwortet. Im späteren Verlauf wurde dann gesagt, dass man befürchte, wir (Piraten und Grüne Jugend) könnten die Veranstaltung stören. Auch ein Versprechen, nicht zu stören, das zur Not auch schriftlich zu geben, wurde abgewiesen.
Dieser Ausschluß war übrigens möglich, weil es sich beim Heinrich-Pesch-Haus um ein Privatgelände handelt, über das der Eigentümer bzw. im gestrigen Falle der Veranstalter verfügt.
Man ging sogar noch weiter, man hat seitens Polizei meine Daten aufgenommen, denn es könnte ja sein, dass ein Pirat die Veranstaltung stören könnte. Wir waren ganze zwei Piraten und waren bereits von der Veanstaltung ausgeschlossen. Zwei Polizisten haben dann auch noch untereinander diskutiert, ob denn ein Treffen von zwei oder erst von drei Personen eine anmeldepflichtige Veranstaltung wäre. In ersterem Falle hätte ich somit mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz zu rechnen.
Seitens der CDU war man anfangs doch nun ja, mutig, denn sie waren zu einer „Diskussion” des Parteiprogramms bereit. Auf die Frage, was denn die CDU so macht und warum man sie wählen sollte wurden wir darauf hingewiesen, dass wir doch bitte erst das Wahlprogramm lesen sollten. Warum kennt ein CDUler das Parteiprogramm nicht? Die Frage, warum man CDU wählen solle, wurde dann aber mit einem sinngemäßen „Weil die CDU eine tolle Finanzpolitik betreibt” beantwortet. Leider zog der CDUler, der diese Aussage tätigte schmollend davon, als ich es gewagt habe, zu fragen, warum denn in dieser tollen Finanzpolitik, ein Mann, der die HRE an die Wand gefahren hat, denn nun im Ausschuß sitzt, der über die Geldvergabe an die Banken entscheidet, in dieses Amt kommen kann.
Insgesamt ging man doch sehr grob mit uns (immernoch Piraten und Grüne) um. Es wurde peinlichst darauf geachtet, dass niemand von uns die weiße Linie, die den Bürgersteig vom Gelände des Heinrich-Pesch-Hauses trennt, übertritt. Ebenfalls nun ja, war man sehr darauf bedacht, dass wir die Einfahrt freihalten. Gut, ist verständlich, aber dass man selbst wenn kein Auto kommt und einer einen Meter in einer 5m breiten Einfahrt steht darauf hingewiesen wird, dass man die Einfahrt freizuhalten habe …. nun ich erspare mir hier jeglichen Kommentar.
Und dann war es soweit, unser hochgeschätzer Herr Schäuble kam in einer schwarzen S-Klasse vorgefahren. Seitens der Ordnungshüter hat man schon fast versucht uns nicht nur mit Worten davon abzuhalten, Herrn Schäuble entgegenzukommen. Es kam allerdings zu keinen körperlichen Berührungspunkten.
Selbst nachdem Herr Schäuble im Haus war, wurde uns untersagt, uns auf dem Bürgersteig (der übrigens öffentlicher! Raum ist) in der Nähe der Einfahrt, die Schäuble genommen hat, zu stehen. Nach mehrfachen Protest mussten wir dann allerdings das Feld räumen und haben uns wieder nahe der Besuchereinfahrt gesammelt. Als Grund für die „Vertreibung” wurde uns später genannt, dass es zur Sicherheitsstrategie gehöre, dass dort keiner stehen dürfe. Nunja …. Schäuble braucht wirklich jede nur erdenkliche Sicherheit, Handyüberwachung zur Ortsbestimmung, permanente Videoüberwachung, jedes Wort, dass er spricht, oder auch nur denkt, muss aufgezeichnet werden!
Trotz aller Schikanen hatte der Abend dennoch etwas Gutes, denn wir Piraten haben uns mit der Grünen Jugend prächtig amüsiert und auch das ein oder andere Gruppenbild gemacht.
Wenn mir dieser Abend eines gezeigt hat, dann dass die CDU richtig Angst vor uns hat und versucht uns bei jeglicher Möglichkeit zu bekämpfen und zur Not auch mit unrechten Mitteln. Wie war das gleich mit der Plakatierung in Ludwigshafen bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, wenn die Plakate erst ab Sonntag hängen dürfen und dann auch noch JEDE! Laterne, auch an Ampeln zuzuhängen?
Wie dem auch sei, wir werden weitermachen und uns nicht unterkriegen lassen.
Denn wie sagte Mahatma Gandhi so treffend:
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.”
In diesem Sinne: Klarmachen zum Ändern!
Roman (im Netz auch als Cherubim bekannt)
PS: eine Pressemitteilung zusammen mit den Grünen zum Thema wird wohl noch folgen.
Hinweis: Blogeinträge spiegeln lediglich die Meinung des Verfassers wider und sind nicht zwingend Meinung der Piratenpartei.
Bericht von der Ziercke/Hartmann-Diskussionsrunde
Piraten-Blog
Samstag, den 15. August 2009 um 16:37 Uhr
Hinweis: Blogeinträge spiegeln lediglich die Meinung des Verfassers wider und sind nicht zwingend Meinung der Piratenpartei.
Hallo, ich heiße scamp, und stoße derzeit zu den Rheinland-Pfälzischen Piraten, um mich dort künftig politisch zu engagieren.
Um mal ein bisschen in das politische Geschehen so kurz vor der Bundestagswahl einzutauchen, habe ich zusammen mit einigen Freunden/Kollegen am vergangenen Freitag eine Diskussionsrunde (lies: Wahlkampfveranstaltung) der Mainzer SPD besucht. Thema waren die Netzsperren, mit Bezug auf die nun Gesetz gewordene Internetzensur. Auf dem Podium: Das SPD-Bundestagsmitglied für Mainz und Mainz-Bingen, Michael Hartmann. Als Gast: Der Präsident des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke. Wenn man nun weiß, dass Herr Hartmann für so ziemlich jedes bürgerrechtsfeindliche Gesetz der letzten Jahre gestimmt hat – natürlich auch für Internetsperren -, ist es klar welche Position die SPD in einem solchen Gespräch zu vertreten hat. Und naja, Herr Ziercke wiederum ist derjenige, dessen BKA diese ganze tolle neue Macht gegen das Volk erhält, es war wohl nicht zu erwarten dass er dem sehr ablehnend gegenüber stehen würde. Zumal er ebenfalls SPD-Mitglied ist, wie Wikipedia verrät.
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